

Hi, ich bin Sarah.
Beziehungen erzählen immer etwas über uns selbst - Was uns zueinander hinzieht. Was uns verbindet. Was Distanz erzeugt. Und wieso wir ausgerechnet bei den Menschen, die uns am wichtigsten sind, manchmal so reagieren, wie wir es eigentlich gar nicht wollen.
Die Faszination für Beziehungen begleitet mich schon mein Leben lang, persönlich & beruflich. Ich bin selbst mehrfach Liebende und lebe seit vielen Jahren in einer Beziehungsform, die nicht in klassische Vorstellungen von Partnerschaft passt.
Das hat meinen Blick auf das Zwischenmenschliche verändert. Keineswegs, weil ich Polyamorie als den einzig richtigen Weg betrachte, ganz im Gegenteil. Sondern, weil ich erlebt habe, wie viel bewusster wir uns mit unseren Bedürfnissen, Grenzen, Ängsten, Erwartungen und Vorstellungen auseinandersetzen müssen, wenn wir Beziehung nicht einfach nach einem vorgegebenen Drehbuch leben wollen.
Es gibt keine "richtige Form" von Beziehung.
Aber es gibt die, in der wir uns erlauben, wir selbst zu sein.

Mein Weg.
Mein beruflicher Werdegang begann mit der Physiotherapie.
Was zunächst nach einer ganz anderen Richtung klingt, war mein erster Einstieg ins therapeutische Arbeiten. Ziemlich schnell habe ich gemerkt, dass der Körper oft nur das ausdrückt, was ein Mensch nicht in Worte fassen kann. Beim Erlernen der ganzheitlichen Kairos-Methode, bei der das Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist die therapeutische Grundlage für das Behandeln körperlicher Symptomatik bildet, habe ich meine Berufung entdeckt - dort wirken, wo Krankheit entsteht.
Der Körper ist ein Anzeiger dessen, was in einem Menschen ungesehen bleibt - Bedürfnisse, Grenzen, Beziehungen.

Bedürfnisorientierung.
Mein Weg zur bedürfnisorientierten Paartherapie begann mit keiner Ausbildung. Er begann 2016 mit der Geburt meines ersten Kindes und der Frage, wie wir einen Menschen ins Leben begleiten können, ohne ihn einfach nach unseren Vorstellungen zu formen & ihn stattdessen als Individuum mit Bedürfnissen & Grenzen anzuerkennen. Seitdem lerne ich mit und manchmal von meinen Kindern, dass es einen Unterschied zwischen einem Leben füreinander und miteinander gibt.
Die Antworten auf die Fragen "Was brauchst du? Was brauche ich? Und wie bekommen wir das zusammen?" sind seitdem zur Grundlage all meiner Beziehungen und beruflichen Wirkens geworden.
Die Ausbildung zur bedürfnisorientierten, traumasensiblen Paartherapeutin 2026 bei Dr. Rouven Schneider hat mir gezeigt -
Genau hier bin ich richtig!
Ich bringe ein feines Gespür für Beziehungsdynamiken mit und kann schnell erfassen, wo der eigentliche Kern des Problems liegt. Gleichzeitig sehe ich mich nicht als jemanden, der anderen erklärt, wie ihre Welt funktioniert. Ich bin eine Therapeutin auf Augenhöhe, denn ich kenne Beziehung nicht nur aus Büchern, Podcasts & Vorlesungen, sondern aus dem echten Leben. Deshalb weiß ich auch, dass jede Beziehung einzigartig ist & begleite Menschen dabei, ihre ganz individuelle Variante davon zu finden. So, wie ich meine gefunden habe.